Das Haus wurde im Jahr 1932 erbaut und 1980 wurde der Stallteil zu einer weiteren Wohneinheit umgebaut.
Bis 2019 lebte hier die Familie Grotelüschen in dritter Generation.
Das Haus wurde im Jahr 1932 erbaut und 1980 wurde der Stallteil zu einer weiteren Wohneinheit umgebaut.
Bis 2019 lebte hier die Familie Grotelüschen in dritter Generation.
Das Mecklenburgische Siedlerhaus ist ein zweigeschossiges Typenhaus, das Ende der 1920er Jahre vom Architekten Max Krüger(* 1893 in Güstrow; † 1958 in Schwerin) für Neusiedler in Mecklenburg entworfen und vielfach gebaut wurde.
Sie sind Einfirsthäuser: Wohn-, Stallteil und Scheune sind unter einem Dach zusammengefasst. Wohn- und Stallteil bestehen im Erdgeschoss aus Ziegelsteinen. Das niedrigere Obergeschoss wurde mit waagerechten Holzlatten, die sich über herausgezogene Balkenköpfe legen, verkleidet. Über den Baukörper erhebt sich ein flaches Satteldach, welches meist mit Teerpappe gedeckt ist. Die Scheunen sind einfach gebaut und luftdurchlässig mit Holzverschalung auf Holzständer errichtet. Bei einigen Gebäuden wurde eine Scheune im 90°-Winkel zum Haupthaus ergänzt.
An der Giebelseite befinden sich die Wohnräume. Im Erdgeschoss die Stube und die Wohnküche, von der aus der Weg über einen kleinen Flur zu den Stallungen führte. Bis zu acht Schweine und sieben Kühe fanden dort Platz; ebenso zwei Pferde, mit denen die Arbeit auf dem Feld erledigt wurde. Die Scheune war in zwei Teile gegliedert. In die Durchfahrttenne konnte ein beladener Wagen hineinfahren.
An der Giebelseite befand sich an allen Häusern im Obergeschoss ein Balkon, der heute nicht mehr überall vorhanden ist.